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Kategorie: Allgemein

Denn sie wohnen im Haus von morgen

Liebe C,

nachdem ich mich so lang nicht gemeldet hab, obwohl ich dich die ganze Zeit im Hinterkopf hatte, muss ich jetzt einfach direkt antworten: Vielen lieben Dank, das freut mich total! Das Thema war echt ne Herausforderung, so persönlich und emotional… Das ist ja so ein individuelles Thema, dass man gar nicht „allgemeingültig“ drüber schreiben kann, gleichzeitig möchte ich aber auch, dass sich andere Betroffene darin wiederfinden – es freut mich wirklich, wenn der Text so funktioniert! Und daher auch vielen, vielen Dank an dich, dass du dich nach meiner Kontaktaufnahme der Sache angenommen und den Kontakt zum Verein „das Haus von morgen“ hergestellt hast. Ohne eure Hilfe wäre der Beitrag nicht geworden, was er jetzt ist 🙂

Lucia Brückelmayr

Es ist ein Beitrag entstanden, durch den Gesellschaft und Öffentlichkeit für das  Thema Kontaktabbruch sensibel, einfühlsam und respektvoll sensibilisiert werden kann.

Vielen Dank für die Offenheit der Betroffenen, Lucia Brückelmayr für Recherche, Umsetzung, Engagement.

Zum Beitrag

 

SEIN lassen

Und wie soll das gehen?
All diese Begriffe, von denen wir wissen, dass es genau so sein soll.
…wenn wir alles richtig machen würden…könnten…richtig gemacht hätten…

An diesem Punkt angelangt sind schon viele Schritte getan. Es wird leichter, an vielen Tagen.
Die Oberfläche, der Alltag – es bleibt bewegt. Wir haben Strategien gefunden damit umzugehen.
Wir haben geweint, waren verzweifelt, haben gehadert, wurden überschwemmt von Gefühlen vieler Art, haben geschwiegen, glauben Verständnis zu haben, waren leer, haben uns ausgetauscht, gelacht, viel nachgedacht und reflektiert.
Aus der Tiefe dringen Fragen.

“Lieben heißt jemanden sein lassen“

Und wie kann das gehen?

…Assoziationen.. 

mehr….

Loslassen oder Sein lassen

Aus Facebook von unserer L.K.
Statt Loslassen können wir es auch als sein lassen sehen, gemäß dem schönen Spruch auf der Homepage von Das Haus von morgen
Jemanden Lieben heißt sein lassen…
Ich lasse meine Große und mein geliebtes Enkelkind in Liebe los, versuche es jeden Tag aufs Neue und arbeite an mir selbst. Ich brauche jetzt meine Kraft für mich und die zwei Jüngeren, die ebenso darunter leiden wie ich auch.
Ich brauche meine Kraft für meine Ausbildung, um Selbstliebe zu erlernen und meine zwei anderen (21, 15) gut ins Leben zu begleiten und zu entlassen und zu unterstützen wo es nötig ist.
Mir ist bewusst, dass ich wie andere auch, Fehler in der Erziehung gemacht habe, dass es gewiss Verletzungen gab. Aber mir ist auch bewusst, dass ich die Vergangenheit nicht ändern kann oder so ohne Gespräch oder Erklärung ihrerseits nicht verstehen werde, warum. Vielleicht nicht einmal dann, weil jeder seine subjektive Wahrheit hat, die er fühlt.
Mag sein dass es neben dem was für sie so war, auch der Partner und die leider etwas verzerrte Blick auf die Realität, die sie immer wieder bewiesen hat, mit Ausschlag gebend war und ich jetzt eben das große Böse bin, das sie hasst. Es ist okay, denn es ist ihres. Ihr Recht, ihr Leben, ihre Wahrheit.
Ich für mich habe auch das Recht mein Leben weiter zu leben, los und sein zu lassen, was ich nicht ändern kann, ein Recht nicht kaputt zu gehen.
Ich will nicht mehr wütend sein, hoffen oder anderes – sondern ich will mich frei machen von Schmerz, Wut, Trauer …
Sollte es irgendwann wieder zu einem Kontakt kommen, wird sich zeigen, ob und wie dieser funktionieren kann. So wie vorher mit dem engen, zu innigen Kontakt nicht mehr, dafür ist zu viel kaputt gegangen – wohl bei uns beiden.
Sollte es jedoch nicht dazu kommen, bin ich nicht bereit mein ganzes Leben zu trauern, zu klagen und mich kaputt zu machen. Auch ich – wie wir alle! – verdienen Liebe, Schönes, Gutes in unserem Leben und wir sind keine hilflos ausgelieferten Opfer, sondern haben zum Glück die Macht unseren Anteil für uns zu gestalten ❤
ich wünsche euch eine gute Woche und alles Liebe.
L.K.

Segel setzen

Es ist was es ist.

Die Zeit heilt alle Wunden. (?)

Nicht in unserem Fall. Doch werden mit der Zeit die Emotionen und Gefühle milder, vor allem, wenn wir gelernt haben mit ihnen umzugehen, sie anzuerkennen, sie als zu uns gehörig anzunehmen.

Mit der Zeit schaffen wir es wieder Tage zu erleben, die frei sind von trüben Gedanken.

Tatsächlich gibt es Tage der Freude, der Heiterkeit, des normalen Alltags.

Immer wieder jedoch geschieht es, dass eine Begegnung, ein Zusammentreffen mit Freunden, ein Spaziergang etwas in uns auslösen kann, was unsere Gemütsverfassung ins Wanken bringt. Und augenblicklich gerät die Welt aus den Fugen, haben wir Angst die Selbstbeherrschung zu verlieren, müssen Weinen, stehen uns emotional äußerst anstrengende Tage bevor.

Um nicht ständig Gefahr zulaufen verstört zu werden ist es an der Zeit innerlich Vorbereitungen zu treffen und sich ein Rüstzeug anzulegen.

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den ausführlichen Artikel findet Ihr hier

Das große Ringen

 

 

Wir gehen einen Schritt weiter, überschreiten eine Barriere. Krise bedeutet auch eine Chance. Doch noch können wir nicht erkennen welche.

Wir wissen, wir müssen etwas tun. Welche Möglichkeiten haben wir?

 

Haben wir unsere Gefühle und Emotionen angenommen und sie als wichtige Helfer unserer Innenwelt erkannt entwickeln wir eine neue Haltung.

Wir erkennen diese Haltung unseren Gefühlen und Emotionen gegenüber an als

RESSOURCEN

wir wollen

ETWAS TUN

Wir lassen uns ein auf

 REFLEXION

Und es stellt sich automatisch die Frage

WER BIN ICH?

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(den ausführlichen Artikel findet ihr hier)

 

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