Das Haus von morgen

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Lieben heißt jemanden sein lassen

Es hat ein wenig gedauert, bis ich es gewagt habe.

Offen über Emotionen zu sprechen ist eine Herausforderung - auch für andere, auch für indirekt Betroffene. Das Eingestehen meiner Gefühle könnte mich ins Schwanken bringen, mich schwächen, angreifbar machen.
Ich habe mich auseinandergesetzt mit dieser Angst. An einem kleinen Rädchen drehen bringt Bewegung in ein System. Auch wenn noch nicht klar ist, in welches.
Klar ist für mich, genau hinschauen, Gefühle annehmen, sie ausdrücken, birgt die Möglichkeit für Verständnis - in letzter Konsequenz für mich selbst.

Hervorgehobener Beitrag

nächstes Gruppentreffen:

Nächstes Treffen:

18.Oktober 2019, 17:00 Uhr/open end – Kirchenführung St. Johann bei Herberstein, danach Gespräch

Sankt Johann bei Herberstein 7
8222 Feistritztal

Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer: Den markantesten Punkt des Ortes stellt die dem heiligen Johannes geweihte Ortspfarrkirche dar. Sie steht an der Stelle der ersten gemauerten Kirche im mittleren Feistritztal. Die heutige Kirche stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, wobei das Mauerwerk der bestehenden Kirche größtenteils weiter verwendet wurde. Im Jahre 1672 wurden die Kirche und das angrenzende Kloster geweiht, das 1654 von Mönchen des Augustinerordens bezogen worden war. Besonders erwähnenswert sind die Fresken von Johann Cyriak Hackhofer, die in der Sakristei zu bestaunen sind. An der Kirche befindet sich auch eine bedeutende Sammlung von eingemauerten Römersteinen. Das ehemalige Kloster beherbergt heute das Erholungs- und Bildungszentrum „Haus der Frauen“ der Diözese Graz-Seckau.

um Anmeldung wird gebeten!

– wir werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften bilden und uns am Murpark gegen 16:00 treffen

Arbeitsthema: „zur Blüte bringen“

Zur Blüte bringen


Emotionen und Gefühle

Was ist der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen?
Wie gehen wir damit um?
(anhaften, annehmen, ausleben, verdrängen, ansprechen,…)
Wem gegenüber hilft es mir sie zu kommunizieren?
Wie wichtig ist es für jeden von uns sie offen zu kommunizieren?
Wie weit möchte ich öffentlich sein?
Was tut es mit mir, mit den anderen, bzw. welchen anderen?

Für alle unter uns, die beim Treffen nicht anwesend sein können gibt es die Möglichkeit des Chat auf der Homepage! (siehe unten), bitte nützt diese Möglichkeit, ALLE Erfahrungen, Meinungen bringen uns weiter, halten uns im Kontakt, regen uns an.

Kontakt und Information:

Gisela +43 664 2531996 Dipl. Mentaltrainerin

Elisabeth +43 650 9091702 Dipl. Sozialpädagogin

info@dashausvonmorgen.at

 

weitere Treffen

15. November 2019

20.Dezember 2019

16. Jänner 2020

21.Februar 2020

 

NEU ! :

Kontakt Selbsthilfegruppe Wien

Erika +43 690 10011179

funkstille3@gmx.at

 

 

Zur Blüte bringen

Aus SIDDHARTHA von Hermann Hesse

Mit 16 Jahren habe ich es zum ersten Mal gelesen und es wurde mein ständiger weiser Begleiter. In regelmäßigen Abständen von immer wieder einigen Jahren ziehe ich es aus dem Regal, fällt es mir in die Hände. Und immer wieder berührt es mich, hilft mir weiter, finde ich neue anzustreichende Stellen, es ist bekritzelt, kommentiert, hat Eselsohren, Vermerke. 

Nun, nach sechs Jahren im Regal hat es mich wieder gerufen. Ich habe gespürt, da steht etwas, das hat aktuell wieder etwas zu mir zu sagen, hat mit mir zu tun. Und ich bin fündig geworden, von Neuem.

Ein Text, an die hundert Jahre alt, berührt mich, bringt mich zum Nachdenken, stärkt mich.

zur Blüte bringen
zur Blüte bringen

 

…„Lange noch brannte die Wunde. Manchen Reisenden musste Siddhartha über den Fluss setzen, der einen Sohn oder eine Tochter bei sich hatte, und keinen von ihnen sah er, ohne dass er ihn beneidete, ohne dass er dachte : So viele, so viele Tausende besitzen dies holdeste Glück – warum ich nicht?  Auch böse Menschen haben Kinder, und lieben sie, und werden von ihnen geliebt, nur ich nicht.

So einfach, so ohne Verstand dachte er nun…..“

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Literaturliste

Warum wir unseren Eltern nichts schulden – Barbara Bleisch

Die Mutter die ich sein wollte, die Tochter die ich bin – Birgit Fenderl/Anneliese Rohrer

Kintsugi, die Kunst, emotionale Verletzungen zu heilen – Tomas Navarro

Kontaktabbruch in Familien, wenn ein gemeinsames Leben nicht mehr möglich scheint – Claudia Haarmann

Funkstille. Wenn Menschen den Kontakt abbrechen – Tina Soliman

Der Sturm vor der Stille – Warum Menschen den Kontakt abbrechen – Tina Soliman

Siddhartha  – Hermann Hesse

klar.sehen.

„Um klar zu sehen genügt oft ein Wechsel des Blickwinkels“ (Saint – Ex)

Auf einmal ist alles anders.
Ich bin ruhig.
Ich darf sie in den Arm nehmen. Beide. Meine Töchter. Ich erlaube mir kaum Emotion.
Nach sechs Jahren das erste Wort an mich. Ihre Mama.
Ich sehe sie an und sie sagt:
„Mama, es tut mir gut keinen Kontakt zu dir zu haben:“

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