Das Haus von morgen

Beiträge durchsuchen

Lieben heißt jemanden sein lassen

Es hat ein wenig gedauert, bis ich es gewagt habe.

Offen über Emotionen zu sprechen ist eine Herausforderung - auch für andere, auch für indirekt Betroffene. Das Eingestehen meiner Gefühle könnte mich ins Schwanken bringen, mich schwächen, angreifbar machen.
Ich habe mich auseinandergesetzt mit dieser Angst. An einem kleinen Rädchen drehen bringt Bewegung in ein System. Auch wenn noch nicht klar ist, in welches.
Klar ist für mich, genau hinschauen, Gefühle annehmen, sie ausdrücken, birgt die Möglichkeit für Verständnis - in letzter Konsequenz für mich selbst.

Hervorgehobener Beitrag

nächstes Gruppentreffen*:

 

Arbeitsthema Erwartung, Hoffnung, Zuversicht
„Ich habe mich so gefreut!“ sagst Du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. „Du hast dich gefreut – ist das nichts?“! (Marie v. Ebner Eschenbach)

 

 

„Alles was Recht ist“ Ein Workshop und Gespräch mit einem Juristen unseres Vertrauens Mag. Benjamin Sartori

Datum:            Freitag, 17. Juli 2020
Treffpunkt:     Lauzilgasse 25/III, SH Steiermark, Graz
Uhrzeit:           17:00 – 20:00

Es besteht ein Kontingent von 25 Plätzen, First come first serve!!

Anmeldung erbeten unter untenstehenden Telefonnummern oder per Mail. Wir freuen uns über die Einzahlung von   > 5,– €   Aufwandsentschädigung pro Treffen auf das angegebene Spendenkonto oder unsere Spendenbox vor Ort.

Bitte schickt uns eine spezifische Frage, die unser Jurist für Euch beantworten soll und schickt uns diese bis 13. Juli 2020.

 

Kontakt und Information:

Gisela          +43 664 2531996     Dipl. Lebens – und Sozialberaterin*, Sozialpädagogin, Mentaltrainerin

Elisabeth    +43 650 9091702     Dipl. Sozialpädagogin

info@dashausvonmorgen.at

Für alle unter uns, die bei den Treffen nicht anwesend sein können gibt es die Möglichkeit des Chat auf der Homepage! – außerdem eine geschlossene Gruppe auf Facebook, bitte nützt diese Möglichkeit, ALLE Erfahrungen, Meinungen bringen uns weiter, halten uns im Kontakt, regen uns an.

virtuell und anonym sind wir erreichbar:
betreut im Chat dieser Homepage jeden Mittwoch von 10:00 bis 12:00
oder unbetreut in der Facebookgruppe

* Die Teilnahme an der Gruppenarbeit ersetzt nicht eine Therapie, psychosoziale Beratung/Begleitung , Coaching oder den Arztbesuch.
* in Ausbildung unter Supervision

weitere Treffen:

21. August 2020

18. September 2020

16. Oktober 2020

20. November 2020 Nimm Platz – Was ich Dir gerne sagen möchte…

18. Dezember 2020 Meine Liebe/r, wer bist Du?

2021

15. Jänner 2021

19. Februar 2021

19. März 2021

16. April 2021

21. Mai 2021

18. Juni 2021

16. Juli 2021

20. August 2021

17. September 2021

15. Oktober 2021

19. November 2021

17. Dezember 2021

 

NEU ! :

Kontakt Selbsthilfegruppe Wien

Erika +43 690 10011179

funkstille3@gmx.at

 

 

Neue Aufgaben

[…] Haben wir, nachdem wir von zu Hause ausgezogen sind, ständig angerufen, außer, wir brauchten Geld oder unsere Waschmaschine war kaputt? Haben wir überhaupt einen Gedanken daran verschwendet, wie sich unsere Eltern fühlten, als wir in jungen, wilden Jahren wirklich nichts ausließen, worüber wir heute, wenn es unsere Kinder täten, ausrasten würden? Unsere Eltern haben unseren Abnabelungsprozess viel gelassener genommen als wir. […]

https://dashausvonmorgen.at/wp-content/uploads/2020/06/Trennungsschmerz-und-neue-Aufgaben.docx

 

 

 

Courage

„Für mich ist der Kontaktabbruch mittlerweile kein Problem mehr. Ich habe Frieden in mir geschlossen, was dies betrifft. Die Bemühungen und Hoffnungen ihn irgendwann wieder umarmen zu dürfen, gebe ich zwar nicht auf, trotzdem kann ich mittlerweile sehr gut damit leben, dass er nicht mit mir spricht.

Manchmal bin ich ihm sogar sehr dankbar dafür, da ich dadurch viele andere Perspektiven sehen kann. Ich gehe auch sehr offen damit um. Es ist ja seine Entscheidung und nicht meine, die ich in Liebe als seine Mutter akzeptiere. Eine Verbundenheit im Innern gibt es dennoch und die kann durch nichts getrennt werden. Ich bleibe nach wie vor seine Mutter und wenn er eines Tages das Bedürfnis nach dieser hat werde ich für ihn da sein. So wie ich in liebevollen Gedanken immer für ihn da bin.

 

Durch diese Gruppe habe ich sehr viel gelernt und auch viel anders gesehen und bin auch sehr dankbar dafür. Doch mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Gruppenmitglieder zum Teil in ihrem Leid gefangen sind. Sie tauschen sich rege aus, aber es geht meist darum was ihnen diese Kinder an tun.

Sie beharren darauf als Eltern ein Recht darauf zu haben, dass die Kinder das tun was sie als Eltern sagen oder denken. Manche zerfließen regelrecht in dieser Opferrolle und wollen diese gar nicht los werden. Damit kann ich mich einfach NICHT MEHR identifizieren.

Und schon gar nicht damit einen Schuldigen zu finden, den ich dafür hassen kann. Sie wollen dass sich ihre Kinder für sie ändern und sind selbst gar nicht dazu bereit.

Liebe bedeutet für mich auch los zu lassen und zu akzeptieren, bedingungslos. Aber vor allem für sich selbst Frieden zu schließen. Jeder von uns macht seine Fehler und diese wiederholen sich nun mal solange bis wir daraus lernen.

Die Vergangenheit ist eine Erinnerung und die daraus entstandene Erfahrung. Ich werde immer mit dieser Vergangenheit leben den sie hat mich dazu gemacht was ich heute bin.
Ich werde in dieser Gruppe bleiben, als stiller Teilnehmer und um weiterhin zu lernen und auch versuchen keine Erwartungen zu stellen auch wenn es mich manchmal sehr runter zieht.“

anonym

Nächste Seite »