Das Haus von morgen

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Lieben heißt jemanden sein lassen

Es hat ein wenig gedauert, bis ich es gewagt habe.

Offen über Emotionen zu sprechen ist eine Herausforderung - auch für andere, auch für indirekt Betroffene. Das Eingestehen meiner Gefühle könnte mich ins Schwanken bringen, mich schwächen, angreifbar machen.
Ich habe mich auseinandergesetzt mit dieser Angst. An einem kleinen Rädchen drehen bringt Bewegung in ein System. Auch wenn noch nicht klar ist, in welches.
Klar ist für mich, genau hinschauen, Gefühle annehmen, sie ausdrücken, birgt die Möglichkeit für Verständnis - in letzter Konsequenz für mich selbst.

Hervorgehobener Beitrag

nächstes Gruppentreffen:

20.Dezember 2019, 17:00 – 20:00

Praxisraum Beatrix Mitterhammer

(Institut Apsys)

Leonhardstraße 91, 8010 Graz

(Staßenbahn Linie 1 oder 7, Ausstieg Haltestelle Reiterkaserne)

 

 

Arbeitsthema:

Erwartung, Hoffnung, Zuversicht

„Ich habe mich so gefreut!“ sagst Du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde.

Du hast dich gefreut – ist das nichts?! (Marie v. Ebner Eschenbach)

Gesetzt der Fall es gibt das Christkind wirklich und es erfüllt mir einen innigsten, wahrhaftigen Wunsch, was steht in meinem Brief ans Christkind?

Steve de Shazer‘s „Wunderfrage“ aus der Gesprächstherapie bietet die Möglichkeit genau durchzudenken und zu visionieren, wie es ist wenn es gut ist.
Der Volksmund sagt: Vorsicht beim Wünschen!

Für alle unter uns, die beim Treffen nicht anwesend sein können gibt es die Möglichkeit des Chat auf der Homepage! – außerdem eine geschlossene Gruppe auf Facebook, bitte nützt diese Möglichkeit, ALLE Erfahrungen, Meinungen bringen uns weiter, halten uns im Kontakt, regen uns an.

Kontakt und Information:

Gisela +43 664 2531996 Dipl. Mentaltrainerin

Elisabeth +43 650 9091702 Dipl. Sozialpädagogin

info@dashausvonmorgen.at

weitere Treffen:

20.Dezember 2019

17. Jänner 2020

21.Februar 2020

20. März 2020

17. April 2020

15. Mai 2020

19. Juni 2020

17. Juli 2020

21. August 2020

18. September 2020

16. Oktober 2020

20. November 2020

18. Dezember 2020

 

NEU ! :

Kontakt Selbsthilfegruppe Wien

Erika +43 690 10011179

funkstille3@gmx.at

 

 

Am Ende ist alles gut

Tagelang, wochenlang, manchmal monatelang ist alles gut.

Und an einem Tag dann plötzlich wache ich auf und ich spüre es schon. Heut fühlt sich alles schwerer an. Ich stehe auf, dann wird es schon besser werden.

Ich kann mich nicht konzentrieren, mein Organismus möchte, dass ich mich hinsetzte und zuhöre!
Er will mit mir kommunizieren. Er ist mit dem Thema noch nicht durch. Ich setze mich hin und fange an zu weinen. Er lässt nicht nach, mein Organismus, es ist dringlich. Ich soll schon wieder nachdenken und reinspüren, er ist sich noch immer nicht sicher, glaubt mir nicht.

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Aufrecht aushalten

Hallo ihr Lieben. Gestern war für mich ein sehr emotionales Gruppentreffen. Es hat mich zu tiefst berührt wir sehr manche an ihrem Leid und an ihrem Schmerz festhalten. Im Grunde spiegelt es mir wie ich bis vor kurzem selbst darin fest gesteckt bin. Mittlerweile lege ich meinen Fokus in eine andere Richtung und ich hoffe es gehen noch viele einen anderen Weg.
Was bedeutet für mich „aushalten“?
Wir alle sind Menschen und man glaubt gar nicht wie viel wir aushalten können. Aushalten bedeutet für mich etwas einfach nicht ändern zu können. Tagtäglich begegnen wir diesem Phänomen. Wir halten andere Meinungen aus, wir halten Schmerzen aus…wir halten Kriege aus…wir halten Zerstörungen aus…Umweltkatastrophen usw. Und wir halten dieses Leben aus, das irgendwann zum Tod führt. Auch dieses können wir nicht ändern. Aber wir können ändern wie wir es aushalten und was wir in unsere gegebene Zeit daraus machen. Wir können dieses Aushalten ändern. Nicht umsonst heißt es in einem Spruch: Der Weg ist das Ziel! Wir können so viel Gutes tun…für uns…für andere …für die ganze Welt und vor allem für unsere Kinder. Auch wenn diese nicht mit uns sprechen so sind wir mit ihnen unser ganzes Leben auf einer anderen Ebene verbunden. Und ich denke sie spüren sehr wohl was in uns vorgeht. Seien wir ihnen ein gutes Beispiel und leben wir ihnen ein gutes Leben vor. Wir sind starke Eltern den wir haben diesen gemeinsamen Weg gewählt in dieser Gruppe zu sein und etwas zu tun. Nicht zum Stillstand zu kommen sondern ins Handeln zu gehen, uns auszutauschen wie wir dieses Aushalten besser aushalten….Alles Liebe Eure Claudia

C.D.

Von der Zurückweisung

Objektiv dauert eine Zurückweisung vielleicht eine Sekunde. In dieser einen Sekunde bemerke ich, dass mein Gegenüber mit mir auf eine bestimmte Weise keine Zeit mehr verbringen möchte. Sei das das Ende einer Partnerschaft, das Ablehnen eines Vorschlages von mir oder die Absage einer geplanten Tätigkeit.

Nicht mal eine Sekunde dauert diese Realisierung, dass ich von diesem Menschen nicht bekomme, was ich möchte.

Und damit ist es objektiv, also von den Tatsachen her, bereits komplett vorbei. Abgeschlossen.

1 Sekunde, wenn überhaupt. Nicht einmal die Dauer, um das Wort „überhaupt“ zu lesen.

Nur eine Sekunde
Von der Zurückweisung

 

 

 

 

 

 

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