DAS HAUS VON MORGEN – Kontaktabbruch | Entfremdung | Funkstille
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Kontaktabbruch | Entfremdung | Funkstille

Gedanken | Worte | Gespräche

Worum geht es? Was denken andere? Wie geht man damit um?
Wir hören uns um, lassen uns berühren, gehen in Resonanz, tauschen uns aus, führen Gespräche.
Wir forschen, regen an, machen aufmerksam, informieren.

Hervorgehobener Beitrag

Willkommen

Alles Liebe zum Muttertag 2026 !!!!!

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Kostenloses Erstgespräch

Im Erstgespräch (30 Minuten) finden wir gemeinsam heraus, was Du brauchst, welche Möglichkeiten es gibt, um mit der Belastung friedvoll umgehen zu können.

Ruf gerne an für eine Terminvereinbarung.

+43 664 2531996 (Gisela Kurath)

Persönliche Begleitung/Beratung

Der Weg zu einem friedvollen Umgang ist individuell, komplex und anspruchsvoll. Es ist ein Prozess:

Trauma-sensible Gesprächsbegleitung in Einzelgesprächen nach humanistisch-systemischem Ansatz und einer narrativen Methode, zugeschnitten auf die Belastung durch einen Kontaktabbruch.

Dieses Angebot ist nicht kostenlos.

Informationen zum Thema 

Du findest hier Informationen und Ansätze zum Umgang mit dem Thema, zusammengesammelt und evaluiert. Wir danken den Betroffenen für die Teilnahme an den regelmäßigen Austauschtreffen der letzten 7 Jahre !

Öffentlichkeitsarbeit

Link zu weiteren Selbsthilfegruppen in Österreich: Hier klicken

Podcast Kontaktabbruch

Unser Podcast zum Thema Kontaktabbruch

Worum geht es? Wie denken andere? Was kann man tun? Wer kann unterstützen? Wo findet man Unterstützung? Was tun andere?

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Wir sind über das angefügte Kontaktformular erreichbar, wir beantworten verlässlich jedes Mail.

Persönlicher Kontakt und Information Gisela Kurath, M.A.    +43 664 2531996     Dipl. Lebens – und Sozialberaterin, akademische Trauma – u. Resilienzberaterin info@dashausvonmorgen.at

    Buche Dein Erstgespräch:

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    Wir haben uns kennengelernt, es war wie ein Wunder, unsere Herzen waren so froh und ein Stück des Weges gingen wir gemeinsam.

    Das Stück des Weges. Es war nicht so lange, wie ich es andachte. Die Abzweigung, die Trennung, es lag ein tiefer Graben auf dem gemeinsamen Weg. Wir mussten immer wieder mit Gräben rechnen , ab diesem Scheideweg. Gräben im Herzen, tief, dunkel.

    Niemand versteht den anderen in seiner Gesamtheit. Du fühlst mit Deinem Herz in die Welt, und die anderen mit ihrem. Und ich fühle mit meinem Herzen. Fühle ich eine andere Welt? Als Du? Ich bin mir nicht sicher.

    Ich habe Dein Herz verletzt. Das tut mir leid und ich fühle mit Dir. Etwas hat mein Herz verletzt. Ich kann Dich gut verstehen. Ich wage es und möchte sagen. „Wir fühlen ähnlich.“

    Warum nur, warum!!!!?

    Doch verändert sich etwas. Langsam. Stetig.

    Die Herzen. Sie erinnern sich, ständig und beharrlich. Sie sind noch nicht sicher. Wenn es dann so weit sein wird werden feine Narben wie Gold das Herz durchziehen. Es wird schimmern wie kein anderes, es wird fühlen, wie kein anderes. Dein Herz. Und meines auch. Da bin ich sicher.

    Narben wachsen. Das schmerzt. Wer Schmerzen hat will stammeln, weinen, schreien. Nach Worten ringen. Schweigen. Dein Herz weiß um das warum. Das Hirn findet keine Worte. Es ist hilflos. Das Herz braucht keine Worte. Es will traurig sein, Dein Herz, so glaube ich. Oder ist es wütend? Enttäuscht? Hat es gar Angst? Wie meines? Müde. Es ist der Worte müde. Es will Zeit haben. Und ruhen. Auch mein Herz braucht Zeit, und ich staune. Lange war da das Schreien.

    Zuerst sind es die Abstände zwischen den Gräben. Sie werden länger. Die guten Phasen, sie werden tatsächlich länger.

    Dann: ich komme aus den tiefen Gräben schneller heraus. Ich habe Übung. Wie ist es bei Dir? Unser gemeinsames Stück des Weges! Es muss ausreichen. Ich muss vertrauen. Ich bitte, ich bete, tatsächlich, dass es ausreichen möge und Du es aushalten kannst, bis sich die Fäden bilden, die feinen, die sanften, die goldenen.

    Man darf und soll sein Herz sich ausdrücken lassen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit Aufmerksamkeit und regelmäßig. So habe ich gehört. Von lieben anderen. Gut aufgehoben möge es sein, bei einem anderen Herzen, einem ruhigen, bei einem Hirn, das Worte findet. Die richtigen. So kann sich Dein Herz entspannen. Es fühlt sich sicher, gehalten, gesehen, versorgt. Du dort. Ich da.

    Später dann, bald, sind die Gräben nicht mehr so tief, nicht mehr so dunkel. Es ist etwas zu erkennen. Glaube mir, ich weiß es. Hab´ Geduld. Für Dich. Und auch für mich?

    Dein Herz soll in Ruhe goldene Fäden ziehen. Ein gutes Wort, ein weiterer Tag, eine Erinnerung knüpfen Faden an Faden und sie verschließen die Schrammen, die Wunden, vertreiben die Angst.

    Und schließlich, irgendwann, wirst Du die Schätze zählen können, die Du gehoben hast in jedem einzelnen Graben. Mag sein, dass sie klein sind und noch haben sie kaum Gewicht. Doch sie wachsen, werden zu weiteren goldenen Fäden, spinnen ein Netz um Dein Herz.

    Mein Herz schimmert. Es hatte allen Grund für viele goldene Fäden.

    „Sobald wir uns aber wirklich etwas zu sagen haben, sind wir gezwungen zu schweigen.“

    (Maurice Maeterlinck)

     

    Vertraue auf dein Herz ♥️.

     

     

     

     

     

     

     

     

    NEWS 2026

    persönliche Begleitung

    Hinweis zu unserem Angebot

    Nach sieben Jahren Arbeit mit Betroffenen in Austauschtreffen und der steten Reflexion unserer Erfahrungen haben wir entschieden, bis auf Weiteres keine Gruppentreffen mehr anzubieten. Stattdessen konzentrieren wir uns auf individuelle 1:1-Beratungen.

    Diese Entscheidung beruht auf professionellen Beobachtungen, insbesondere im Hinblick auf die psychodynamischen Prozesse der Teilnehmenden im Anschluss an die Austauschtreffen. Vor diesem Hintergrund erscheint uns die individuelle Beratung derzeit als die geeignetere Form der Begleitung.

    Beratungsangebot

    Wir bieten ein kostenloses Erstgespräch (30 Minuten) an. In diesem Gespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Unterstützung Sie benötigen, was für Sie passend ist und was für Sie realistisch und vorstellbar erscheint.

    Weiterführende Gespräche mit psychosozialen Berater:innen oder Therapeut:innen sind kostenpflichtig.

    Adressen anderer Selbsthilfegruppen in Österreich, die weitgehend kostenlose Austauschtreffen anbieten, finden Sie auf unserer Homepage (hier verlinkt).

    Hintergrund unserer Entscheidung

    Das Thema Kontaktabbruch ist hoch emotional und existenziell belastend. Belastende Reaktionen und Trigger können dabei nicht ausgeschlossen werden. Eine verantwortungsvolle, empathische Begleitung erfordert daher einen sicheren und geschützten Rahmen, der in niederschwelligen Austauschtreffen nicht immer ausreichend gewährleistet werden kann.

    Als Obfrau, Leiterin und psychosoziale Trauma-Beraterin sehe ich mich in besonderer Verantwortung für eine qualitativ hochwertige, professionelle und achtsame Begleitung der Betroffenen.

    In der Gesprächsbegleitung arbeite ich nach einem narrativen Ansatz mit dem Titel „K.ein Ende in Sicht“ (hier verlinkt). Dieser Ansatz wurde speziell von mir zum Thema Kontaktabbruch entwickelt.

    Im Mittelpunkt steht die persönliche Geschichte der Betroffenen: das Erlebte darf in einem geschützten Rahmen erzählt, eingeordnet und in seiner individuellen Bedeutung verstanden werden. Ziel ist kein „Lösen“ oder „Beheben“ des Kontaktabbruchs, sondern ein friedvollerer, selbstfürsorglicher Umgang mit der eigenen Situation, den inneren Spannungen und offenen Fragen.

    Der narrative Zugang unterstützt dabei, Orientierung, innere Klarheit und Entlastung zu finden – in dem Tempo und in der Tiefe, die für die jeweilige Person möglich sind. Ziel der Beratung ist es anhand des WARUM???!!!!? zu einer lebbaren, integrierten Wahrheit zu gelangen und innere Ruhe zu finden.

    Wichtiger Hinweis zur Beratung

    Die angebotene psychosoziale Beratung ersetzt keine Psychotherapie und keine medizinische oder psychiatrische Behandlung. Sie richtet sich an Menschen, die sich in einer belastenden Lebenssituation befinden und sich begleitende Unterstützung, Klärung und Orientierung wünschen.

    Bei akuten psychischen Krisen oder schweren Belastungen empfehlen wir, sich an entsprechende therapeutische oder medizinische Fachstellen zu wenden.

    Unser Anliegen ist es, einen Rahmen zu bieten, der Schutz, Klarheit und individuelle Begleitung ermöglicht.

    Nach vorne blicken.

    Entwicklungsaufgaben
    Entwicklungsaufgaben

    Jeder Mensch steht im Laufe seines Lebens vor Entwicklungsaufgaben. Es sind innere und äußere Herausforderungen, die wir bestehen müssen, Einladungen, uns zu verändern, zu reifen und unser Leben neu zu gestalten.

     

    Bindungs – und Beziehungserfahrungen, Anforderungen der Umwelt, der Gesellschaft und der Kultur, in der wir leben, körperliche und psychische Veränderungen sowie tiefe Bedürfnisse der Seele stellen uns immer wieder vor Veränderungen. Wir nehmen Hürden, überschreiten Schwellen, entwickeln neue Fähigkeiten und gewinnen Sinn – auch dann, wenn das Leben uns schmerzhaft überrascht.

    In der Adoleszenz

    geht es um das Lösen aus der Familie, um Identität und Zugehörigkeit. Jugendliche fragen: Wer bin ich, und wohin gehöre ich?  Sie lernen zwischen Nähe und Abgrenzung zu balancieren.

    Im frühen Erwachsenenalter

    treten Themen wie Beruf, Partnerschaft und Selbstverantwortung in den Vordergrund. Es ist die Zeit, das eigene Leben zu gestalten, Beziehungen aufzubauen und Entscheidungen zu treffen, die die Zukunft prägen.

    Das mittlere Erwachsenenalter

    konfrontiert uns mit der Frage nach Sinn und Weitergabe. Viele Menschen tragen Verantwortung für andere – für Kinder, Partner, Eltern oder berufliche Projekte. Es ist eine Lebensphase des Gebens, aber auch der Selbstprüfung: Bin ich in meinem Leben angekommen?

    In der späten Lebensmitte,

    wenn Kinder erwachsen werden und das Haus verlassen entstehen neue Entwicklungsaufgaben. Loslassen, Neuausrichten und das Annehmen eigener Grenzen werden zu zentralen Themen.

    Wenn ein Kontaktabbruch geschieht, wenn sie die Kinder Grenzen ziehen, die für uns Eltern unvermutet, unverständlich und vor allem als verletzend und kränkend erlebt werden, wird diese Phase besonders herausfordernd. Die natürliche Bewegung des „Loslassens“ verwandelt sich in einen Bruch, der das Selbstbild, die Identität als Mutter oder Vater, erschüttern kann.

    Viele erleben es, als bliebe ihr eigenes Leben an dieser Stelle stehen.

    Doch dieses späte Erwachsenenalter birgt Entwicklungsmöglichkeiten, Ressourcen können entdeckt werden, Resilienzen erfahren werden.

    Es birgt die Möglichkeit der Versöhnung mit der eigenen Geschichte, den gemachten Fehlern und den Grenzen des Lebens. Es  birgt die Möglichkeit der neugierigen Selbstschau. Wer bin ich noch? Wer bin ich heute im Vergleich zu damals, als …? 

    Menschen, die sich dieser inneren Arbeit stellen, entdecken oft neue Formen von Frieden und Reife. Die Frage lautet nicht mehr: Wie halte ich fest?, sondern: Wie kann ich weitergehen, ohne zu verbittern?

    Schließlich führt das hohe Alter

    zu einer letzten Entwicklungsaufgabe:

    die eigene Endlichkeit anzunehmen und Sinn im gelebten Leben zu erkennen. Im Erkennen, dass Liebe, selbst wenn sie unerwidert bleibt, Teil der menschlichen Würde ist. Wer möchte ich gewesen sein?

    Jede Entwicklungsaufgabe fordert uns heraus, unsere Geschichte neu zu erzählen. Wir können durch Wunden Weisheit schöpfen und sie weitergeben, indem wir einfach nicht stehenbleiben, sondern weitergehen. Neugierig, selbstbestimmt, verantwortungsbewusst. Wir dürfen in unseren Rollen bleiben als Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins. Es ist eine Frage der Haltung, des Erlebens, der Sinnzuschreibung, ob wir Verbindung über alle Grenzen spüren können.

    PDF Entwicklungsaufgaben

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