Das Haus von morgen
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Lieben heißt jemanden sein lassen

Es hat ein wenig gedauert, bis ich es gewagt habe.

Offen über Emotionen zu sprechen ist eine Herausforderung - auch für andere, auch für indirekt Betroffene. Das Eingestehen meiner Gefühle könnte mich ins Schwanken bringen, mich schwächen, angreifbar machen.
Ich habe mich auseinandergesetzt mit dieser Angst. An einem kleinen Rädchen drehen bringt Bewegung in ein System. Auch wenn noch nicht klar ist, in welches.
Klar ist für mich, genau hinschauen, Gefühle annehmen, sie ausdrücken, birgt die Möglichkeit für Verständnis - in letzter Konsequenz für mich selbst.

Hervorgehobener Beitrag

nächstes Gruppentreffen*:

 

Arbeitsthema Erwartung, Hoffnung, Zuversicht
„Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“ (Marie v. Ebner Eschenbach)

 

Nun ist es soweit, wir nehmen die neue Herausforderung an.

Unser nächstes Treffen findet statt

am Freitag, 20. November 2020,

17:00 – 18:30 Uhr

→ Erstes Online Meeting

 

Thema: Nimm Platz – Was ich Dir gerne sagen möchte…“der leere Stuhl“

Corona bringt uns wieder mal in die Situation lösungsorientiert zu arbeiten – wir nehmen die Herausforderung an. 

Wir freuen uns auf Euch,
Gisi, Lisa und Team

 

Kontakt und Information zu den Treffen und der Arbeit der Gruppe im Allgemeinen:

Gisela          +43 664 2531996     Dipl. Lebens – und Sozialberaterin, Sozialpädagogin, Mentaltrainerin

Elisabeth    +43 650 9091702     Dipl. Sozialpädagogin

info@dashausvonmorgen.at

Für alle unter uns, die bei den Treffen nicht anwesend sein können gibt es die Möglichkeit des Chat auf der Homepage! – außerdem eine geschlossene Gruppe auf Facebook, bitte nützt diese Möglichkeit, ALLE Erfahrungen, Meinungen bringen uns weiter, halten uns im Kontakt, regen uns an.

virtuell und anonym sind wir erreichbar:
betreut im Chat dieser Homepage jeden Mittwoch von 10:00 bis 12:00
oder unbetreut in der Facebookgruppe

* Die Teilnahme an der Gruppenarbeit ersetzt nicht eine Therapie, psychosoziale Beratung/Begleitung , Coaching oder den Arztbesuch.

 

weitere Treffen:

18. Dezember 2020 Meine Liebe/r, wer bist Du?

2021

15. Jänner 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

19. Februar 2021 Gruppentreffen –  themenbezogener Austausch

05. März 2021 Workshop „Bitter, ein vergessener Geschmack“ – gemeinsam kochen

19. März 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

16. April 2021 Gruppentreffen –  themenbezogener Austausch

21. Mai 2021 Tina Soliman kommt uns aus Hamburg besuchen – Vortrag und Dokumentarfilm, Gespräch

18. Juni 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

02. Juli 2021- Workshop mit Herwig Thelen, Psychologe

16. Juli 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

20. August 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

17. September 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

24. September oder 1. Oktober Workshop Räuchern am Sanddornhof

15. Oktober 2021 Gruppentreffen –  themenbezogener Austausch

19. November 2021 Gruppentreffen – themenbezogener Austausch

26. November 2021 Workshop Ressourcen

17. Dezember 2021 Gruppentreffen –  themenbezogener Austausch

 

NEU ! :

Kontakt Selbsthilfegruppe Wien

Erika +43 690 10011179

funkstille3@gmx.at

 

 

Times, they are a changin‘

„Ein freudiges  Ereignis ( Hochzeit unserer Tochter ), hat  unseren Sohn  bewogen den Kontakt  zu seiner Schwester und seinen Eltern, nach  etlichen Jahren, wieder zu aktivieren. Wir werden nicht fragen warum. Wir nehmen ihn und seine neue Freundin, die sehr viel dazu beiträgt, einen liebevollen Kontakt in der Familie zu pflegen, mit großer Freude und Dankbarkeit auf.  Es war wohl ein schmerzhafter Lernprozess, aber durch einen guten Grundstock, war es ihm so denke ich möglich, das Richtige zu erkennen. Unsere Geduld und Disziplin wurde ordentlich  dabei getestet.

Allen die noch immer keinen Zugang zu ihren Kindern gefunden haben, wünschen wir Geduld , Geduld, Geduld………!“

C.K.

 

Herausforderungen

Eindrucksvoll, berührend, bewegend.
„1000 Arten den Regen zu beschreiben“
Es ist wohl doch so, dass unser Thema des Kontaktabbruch (AUCH) mit der Veränderung und den Anforderungen unserer Zeit, unserer Gesellschaft zu tun hat.
Kontaktabbruch ist vielfältig, hat Gründe, und nicht ausschließlich mit uns persönlich zu tun. Ich denke, es ist wichtig sich das immer wieder ins Gefühl zu rufen. Es hat vor allem sehr viel mit demjenigen zu tun, der den Kontakt abbricht.
Es hilft zu sehen, dass jemand nicht in seiner Mitte ist, und darum auch nicht klar kommunizieren kann.
Einen auslösenden Moment, ja, den wird es wohl gegeben Haben, und möglicherweise haben wir den geliefert. Der Grund allerdings für den Kontaktabbruch ist komplexer und ambivalent. Ein starkes unklares Gefühl, nicht in Worte fassbar.
Unsere Sprache, die Worte, sie sind wohl hier nicht ausreichend.
Geduld, Präsenz ohne Aufdringlichkeit, Stärke, Selbstwert und gefühlte Verbindung sind die Eigenschaften, die wir brauchen. Um unseren Weg zu gehen. Um Mut vorzuleben. Die Courage zu leben ❤️

Neue Aufgaben

[…] Haben wir, nachdem wir von zu Hause ausgezogen sind, ständig angerufen, außer, wir brauchten Geld oder unsere Waschmaschine war kaputt? Haben wir überhaupt einen Gedanken daran verschwendet, wie sich unsere Eltern fühlten, als wir in jungen, wilden Jahren wirklich nichts ausließen, worüber wir heute, wenn es unsere Kinder täten, ausrasten würden? Unsere Eltern haben unseren Abnabelungsprozess viel gelassener genommen als wir. […]

https://dashausvonmorgen.at/wp-content/uploads/2020/06/Trennungsschmerz-und-neue-Aufgaben.docx

 

 

 

Courage

„Für mich ist der Kontaktabbruch mittlerweile kein Problem mehr. Ich habe Frieden in mir geschlossen, was dies betrifft. Die Bemühungen und Hoffnungen ihn irgendwann wieder umarmen zu dürfen, gebe ich zwar nicht auf, trotzdem kann ich mittlerweile sehr gut damit leben, dass er nicht mit mir spricht.

Manchmal bin ich ihm sogar sehr dankbar dafür, da ich dadurch viele andere Perspektiven sehen kann. Ich gehe auch sehr offen damit um. Es ist ja seine Entscheidung und nicht meine, die ich in Liebe als seine Mutter akzeptiere. Eine Verbundenheit im Innern gibt es dennoch und die kann durch nichts getrennt werden. Ich bleibe nach wie vor seine Mutter und wenn er eines Tages das Bedürfnis nach dieser hat werde ich für ihn da sein. So wie ich in liebevollen Gedanken immer für ihn da bin.

 

Durch diese Gruppe habe ich sehr viel gelernt und auch viel anders gesehen und bin auch sehr dankbar dafür. Doch mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Gruppenmitglieder zum Teil in ihrem Leid gefangen sind. Sie tauschen sich rege aus, aber es geht meist darum was ihnen diese Kinder an tun.

Sie beharren darauf als Eltern ein Recht darauf zu haben, dass die Kinder das tun was sie als Eltern sagen oder denken. Manche zerfließen regelrecht in dieser Opferrolle und wollen diese gar nicht los werden. Damit kann ich mich einfach NICHT MEHR identifizieren.

Und schon gar nicht damit einen Schuldigen zu finden, den ich dafür hassen kann. Sie wollen dass sich ihre Kinder für sie ändern und sind selbst gar nicht dazu bereit.

Liebe bedeutet für mich auch los zu lassen und zu akzeptieren, bedingungslos. Aber vor allem für sich selbst Frieden zu schließen. Jeder von uns macht seine Fehler und diese wiederholen sich nun mal solange bis wir daraus lernen.

Die Vergangenheit ist eine Erinnerung und die daraus entstandene Erfahrung. Ich werde immer mit dieser Vergangenheit leben den sie hat mich dazu gemacht was ich heute bin.
Ich werde in dieser Gruppe bleiben, als stiller Teilnehmer und um weiterhin zu lernen und auch versuchen keine Erwartungen zu stellen auch wenn es mich manchmal sehr runter zieht.“

anonym

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