Kontaktabbruch | Entfremdung | Funkstille

Übungen & Anregungen

Wir haben Euch Übungen zusammengestellt, die, geübt mit Freude und Neugier an sicheren und mäßig sicheren Tagen, Euch Anker sein können an jenen Tagen, die wir alle kennen, und die sich trotz aller Bemühungen als dunkel, finster und leer präsentieren.

Die ausführlichen Skripts zu allen Übungen auf dieser Seite findest Du hier.

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Realitätsprüfung

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Das Elfchen – Gedichte und ihre Wirkung

 

Elfchen

 

 

„Bitter

manche Tage

zieht mich zusammen

bringt mich ins Innerste

Ich!“

Elfchen das sind kleine Gedichte aus 11 Wörtern und 5 Zeilen.
Sie entstehen aus der Emotion heraus, im Moment.
Es ist eine Herausforderung ein Gedicht zu schreiben, nicht wahr?
Jeder hat wohl schon mal daran gedacht es zu versuchen, und wir finden es befremdlich. Wir finden uns selbst uns unsere Worte befremdlich. Warum? – weil die eigenen Emotionen und Gefühle durch die Worte nun plötzlich vor uns stehen. Wir werden unserer Gefühle gewahr. Und schrecken uns.
Doch ist es unser innerstes, eigenstes Gefühl, das gesehen werden will und an die Oberfläche drängt. Es ist wahrlich ein Schatz. Wir schauen in einen Spiegel. Vielleicht haben wir nicht erwartet, was wir da sehen?
Wagt Euch daran, seid neugierig, was da entsteht.
Ein kleines Büchlein und ein Bleistift als Begleiter, oder einfach ins Handy getippt. Da entsteht ein Tagebuch poetischer Form.
Das Elfchen bewahrt uns vor der Überschwemmung der eigenen Emotionen gerade in schwierigen Momenten. Es holt das Hirn zu Hilfe, indem es Struktur verschafft in Form von einfachen Regeln.
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Es braucht ein wenig Übung. Viel Freude!

Rituale und Ihre Kraft

Das Gefühl der Zugehörigkeit, ein Moment der Ehrfurcht, die Feierlichkeit des Augenblicks, das Gefühl, unaussprechlichem Schmerz Ausdruck zu verleihen – das alles kann bei einem Ritual empfunden werden.
Ostern
Typischerweise sind traditionelle Rituale besonders in Zeiten der Veränderungen oder Übergangsphasen zu finden. Beispielsweise häufen sie sich bei Jahreskreiswechseln – in der Weihnachtszeit, zu Frühlingsbeginn (Ostern) oder im Herbst (Erntedankfest).                                                                 All diese Feste Und Rituale sind auch noch familiär gefärbt, haben ihre eigenen individuellen Riten, weitergegeben von Generation zu Generation.
Durch das Pflegen der Rituale auch in veränderten, manchmal schmerzhaften Situationen kommen wir in Kontakt mit Erinnerungen, Gefühlen, Emotionen. Wir sind in Gedanken bei der Sache, können wieder erleben, was uns gut getan hat, wir reflektieren automatisch (denn nicht alles war immer harmonisch, oder?).
  • Welche Rituale hast Du?
  • Was ist dir daran wichtig?
  • Welche Erinnerungen pflegst Du?
Die Gedanken wandern im Pflegen der Rituale zu all den Menschen, die bedacht werden wollen. Selbst wenn ambivalente Gefühle hochkommen: wir spüren die Verbindung.
„Jetzt erst recht bemale ich ein Osterei für mein Töchterlein. Jetzt erst recht spreche ich gedanklich oder laut eine Toast auf sie. Ich spüre sie, ich bedenke sie, ich liebe sie.“
Das Ritual hat sie in meinem Herzen sichtbar gemacht.
Verzichte nicht auf die Kraft der Rituale

Gnoti seauton – erkenne dich selbst

Ob Engelskarten, Pendel, Tarot, Kristallkugeln – Du selbst entscheidest, was dir bedeutungsvoll
erscheint, wovon du dich berühren lässt, was zu dir spricht, was für dich Bedeutung erhält.
Was ist notwendig, um eine brauchbare Antwort vom Orakle zu erhalten?
Als Menschen haben wir die Möglichkeit uns von uns selbst zu distanzieren und als Beobachter unser
eigenes Denken zu bedenken. Wir können unsere Gedanken und Gefühle von außen wahrnehmen und
uns Fragen stellen.

Die Bedeutung einer Botschaft encodiert IMMER der Empfänger

Welches Thema berührt mich bei diesem Anblick?
Welche Art Bilder, Farben, Formen berühren mich? Warum?
Welches Orakel wähle ich und wäre auch ein anderes möglich? Oder besser?
Warum denke ich genau das zu sehen und ist es mir auch möglich das Gegenteil davon zu
denken?
Welche Emotionen nehme ich wahr, bei der Betrachtung des/der
Gegenstands//Bildes/Form/Worte?
Welche Worte wähle ich, um eine Frage zu formulieren?
Gibt es auch andere Worte dafür?
Ändern andere Worte etwas an der Antwort, die ich erhalte?


Raus aus dem Emotionalen Chaos

Darum „achte auf deine Gedanken“.
Freude – Wut – Traurigkeit – Ekel – Überraschung – Vertrauen – Neugier – Angst
Ähnlich einer Farbpalette gibt es viele Schattierungen der Grundemotionen
Ein Gefühlsrad (Teil 1 | 2 | 3 | 4 ) ,sowie eine Liste mit 146 verschiedenen Gefühlen kannst Du Dir für Deine persönliche Arbeit hier als PDF herunterladen und ausdrucken.
  • Versuche dein empfundenes Gefühl möglichst genau anhand der Liste/des Gefühlrads zu beschreiben
  • Was hat dieses Gefühl ausgelöst, was war die Ursache? – das kann ein Geruch, ein Anblick, eine Musik, Geräusch, usw. sein.
  • Wie drückt es sich körperlich aus (Emotion)?
  • Hast Du Grund dazu? Bsp.: du siehst eine rührige Szene in einem Film (Ursache/Auslöser), Tränen steigen dir in die Augen. Ist der Grund das Mitgefühl für die Person im Film? Erinnert Dich die Szene an eine persönliche Situation? Bist Du selbst gerade in einer schwierigen Situation?
  • Lass zu, dass Du dieses Gefühl hast. Es möchte anerkannt, gesehen werden, dich auf deine augenblickliche Lage hinweisen. Emotionen und Gefühle sind
    wie Kontrolllämpchen im Auto. Wenn Du weißt was sie anzeigen kannst du frei handeln
  • Entscheiden, was zu tun ist (Ressourcen abfragen) – was tut mit gut, wenn ich z.B. wütend bin? Nachdem Du erkannt hast, was das Kontrolllämpchen bedeutet steht dir nun frei, ob Du stehen bleibst, in die Werkstatt fährst, es ignorierst, selbst Hand anlegst, Hilfe holst, usw.

Reflexion – Wer bin ich ?

1 und 2 zum Ausdruck
Worte wollen bedacht werden:

 


Segel setzen

Es gilt die authentische Mischung zu finden zwischen Offenheit und gesunder Distanz.
  • Spiele mögliche Situationen durch mit Dir passenden Sätzen.
  • Lege Dir Sätze zurecht verschiedene Situationen betreffend.
  • Sprich sie laut für dich selbst, bis sie sich für dich richtig anfühlen.
  • Achte auf Deine Körperhaltung! Vergiss nicht, Dein Körper und Deine Gedanken, Deine Seele arbeiten gemeinsam.
  • Ein klarer Blick, die Schultern locker, der Rücken gerade.
  • Lass Dir Zeit, atme, bevor Du sprichst.

Der Innere sicheren Ort
Ihn zu erschaffen, dauert wenige Minuten. Ihn zu behalten, bedarf ein wenig Übung.
  • Such Dir einen Dir sympathischen Gegenstand (Ein Stein, ein Foto, ein Bild, eine Tasse, eine Kerze, ein Armband,…).
  • Halte ihn in Deiner Hand und setze Dich entspannt an einen gemütlichen Platz.
  • Schließe Deine Augen.
  • Spüre den Gegenstand in Deiner Hand.
  • Träum Dich in Deine Lieblingsszene, Deine Lieblingsraum.
  • Wo bist Du?
  • Was riechst Du?
  • Was hörst Du?
  • Was spürst Du unter Deinen Füßen?
  • Bist Du in einem geschlossenen Raum, oder umgibt Dich Weite?
  • Was siehst Du?
  • Lass Dich ein auf 5 Details, die Dir Wohlgefühl und Sicherheit vermitteln. (Baum, Geräusch,..)
  • Benenne diese 5 Details, hole sie in Dein Bewusstsein.
  • Spüre den Gegenstand in Deiner Hand.
  • Schau Die Deine 5 Details nochmal genau an. Benenne sie nochmal.
  • Spüre den Gegenstand in Deiner Hand.
  • Wenn Du Dich sicher und wohl fühlst, versichere Dich, dass Du Dich an die Details erinnern kannst.
  • Verabschiede Dich, verlasse den Raum mit dem Gefühl jederzeit wiederkommen zu können.
  • Spüre den Gegenstand in Deiner Hand.
  • Öffne Deine Augen, spüre nach und atme tief.
Platziere den Gegenstand irgendwo in deine Alltagsumgebung, wo Du ihn immer sehen kannst (z.B.: am Wohnzimmertisch, im Badezimmer,..)
Mach diese Übung spielerisch, möglichst täglich. Das ist gar nicht so schwer, Du musst Dich bloß erinnern. Als Kinder haben wir solche Sachen gemacht. Wir haben es nur vergessen.
Mit konsequenter Übung wir Dein innerer sicherer Raum für Dich mühelos betretbar sein, allein durch den bewussten Anblick Deines gewählten Gegenstands.
Mit dem sicheren inneren Raum in der Hand – oder Hosentasche kann Du dich ein Stück weiterwagen, Fahrt aufnehmen in ein Gebiet, das geübte innere Sicherheit benötigt.

Worst Case

Was wäre, wenn…..
  • Wage Dich langsam heran.
  • Sieh zu, dass Du jederzeit in sicheres Fahrwasser gelangen kannst, wenn der Wind hier zu stark wird.
  • Übe ausschließlich in guter Verfassung.
  • Übe niemals in Stresssituationen.
  • Betrachte die Szene von weit weg, sei der Beobachter.
  • Schaffe Distanz, indem du Deine Rolle an einen Schauspieler Deiner Wahl vergibst.
  • Du bist der Regisseur der Szene.
  • Die Gefühle, die Worte, die Handlung werden von Dir vorgegeben.
  • Sie Dir die Interpretation Deines Schauspielers genau an.
  • Gib Anweisungen, bis er seine Rolle nach Deinem Geschmack spielen kann.
  • Stelle ihm wohlwollende Personen zur Seite.
  • Gib ihm Möglichkeiten die Situation gut meistern zu können.
  • Lass Dich von seinem Spiel berühren
    den ausführlichen Artikel findest Du hier.

Der leere Stuhl – eine Übung zu Kommunikationsmustern

  • Erinnere dich an einen Konflikt mit dem Menschen, um den es Dir gerade geht.
  • Stell zwei Stühle einander gegenüber auf.
  • Suche Dir einen Stellvertreter für sie/Ihn. Das kann eine Puppe sein, ein Polster, auch der leere Stuhl.
  • Spiel die Kommunikation von damals nach und nimm die verschiedenen Positionen ein.
  • Achte auf die Worte, die daherkommen, Deine Körperhaltung, Gestik, Puls und Atem.
  • Wann fühlst du dich am wohlsten?
  • Welche äußeren Bedingungen sollten gegeben sein, damit Du souverän, klar und liebevoll auch im Konflikt sein kannst?
  • An welchen kleinen Schrauben kannst Du drehen?
  • Wenn du weitergehen willst, ersetze den Stellvertreter durch Dich selbst, antworte aus der Position der anderen Person – ebenso in den verschiedenen verstärkten Rollen. Setz dich dazu auf den anderen Stuhl.
  • Was braucht ihr, damit das Gespräch eine konstruktive, kritische Auseinandersetzung werden kann?
  • Wie könnt ihr beide einen guten Abschluss finden?
Um jemanden anderen zu verstehen, muss ich mich also erstmal selbst kennenlernen und verstehen.
Dann kann ich nicht nur verstehen, sondern auch Verständnis aufbringen für das Verhalten eines
anderen.
Wie agiere, reagiere ich in meinen verschiedenen Rollen?
Wann bin ich souverän, klar, spontan?
Wann habe ich das Bedürfnis meine Rolle zu verstärken und wie mache ich das?
Bin ich dann Beschwichtiger*In, Ankläger*In, Rationalisiere*In, oder Ablenker*In?
Habe ich dieses Verhalten übernommen (von wem?), oder mir selbst als Rüstung angelegt?
Welche Worte verwende ich in der Verstärkung?
Wie sieht meine Non – verbale Kommunikation aus?

 

(Bilder und Beschreibung aus „Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz“ von Virginia Satir, 1988)

If you love someone,…

you will be loyal to him, no matter the cost.
Einfacher gesagt, als getan.
Doch es gibt Möglichkeiten, sich selbst zu helfen, einen Überblick zu bekommen und handlungsfähig bezüglich Stimmungen und Gefühle zu werden. Es lohnt die/der Beobachter*in des Selbst zu werden.
Hier gibt es die Übungen als Pdf zum Ausdrucken:

Achtung Trigger

Die besonderen Tage

Innerer Monolog


verbunden

…ein Tanz.


Besinnung

Mal nachdenken … was und warum wann?

Dezember
ist der Monat ohne Licht – und wir zünden viele Kerzerl an, wir brauchen das Gefühl von hell und warm.
Es ist die Jahreszeit ohne Farben, die Blüten und Blätter sind abgefallen – wir dekorieren was das Zeug hält.
Keine frischen Früchte wachsen im Garten und auf den Feldern – wir verwöhnen unsere Geschmacksknospen mit Zimt, Zucker, Anis, Honig, Pfeffer. Das sind gar starke Reize.
Es ist still draussen, der Schnee schluckt die Alltagsgeräusche (zumindest können wir uns daran erinnern, wie das war, wenn leise der Schnee rieselte) – Weihnachtsmusik, Kirchenmusik, Turmbläser, das Christkindlglöckchen sag ich nur.
Es riecht auch nicht draussen – aber drinnen. Nämlich nach Keksen, Tee, Weihrauch, Mhyrre, oder Kerzen, …


Über das Aushalten:

 

JUST DO IT – denn das Hirn dreht sich im Kreis ohne Be- sinnung. Hilf ihm, es braucht nicht lang und Du wirst klarer:
Wo also steht sie, die Gitarre, und möchte wieder mal angezupft werden?
Wo ist das handgeschriebene Kochbuch der Großmutter?
Kann ich den Rumba noch?
Die Bergschuhe hab ich schon länger nimmer gesehen!
Da stehen doch glatt ein paar Schi im Keller!
Mit Rennrad fahren geht nimmer? – Elektrorad!
Ballett gibt es auch für alle Altersklassen 😊.

 

Waldbaden, Tanztherapie, Kochkurse, Sportvereine, Gesprächsbegleitung, Buchclubs, Ehrenamt, Steinkreise, Kinesiologie, Studienlehrgänge, Handarbeitsrunden, Keramikkurse, Sprachen lernen, Aufstellungsarbeit, Rituale, biografiearbeit, Heilkräuter, usw …
Mit Elemten davon arbeiten alle Helfer, egal ob Ärzte, Therapeuten,  Berater, Coaches, Schamanen, Medizinmänner, Lichtarbeiter, Pädagogen, Seelsorger, Energetiker, Kartenleger.
(…*in)
Um etwas davon als hilfreich erleben zu können wird lediglich benötigt:
  • Eine Ahnung von deinen Talenten (oder Interessen)
  • Neugier
  • Der Wille zur Suche
  • Keine Angst vor Überraschungen
  • Frustrationstoleranz
  • Ausdauer
  • Vertrauen

Woher?

Stell Dir vor:
Einen Baum.
Hole Ihn Dir vor Dein geistiges Auge.
Er darf ganz deinen Vorstellungen entsprechen. Denke an seine Wurzeln, seinen Stamm,
seine Äste, Zweige, Blüten, Blätter und Früchte. Wenn du kannst und Lust dazu hast zeichne
deinen Baum auf. Oder fotografiere einen Baum, der dir besonders gut gefällt. Häng ihn auf,
damit du ihn gut sehen kannst.

Stell dir fragen zu deiner Herkunft.

 

 

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Fotoalbum

Irgendwo findest Du alte Fotografien der Familie, eventuell sogar ein ganzes Album.
Wahrscheinlich hast Du es schon oft angesehen, und heute sie es dir nochmal an, mit anderen
Blicken
Was fühlen die Menschen auf den Fotos im Augenblick, in dem das Foto gemacht wurde?
Achte auf die Gesichter, die Blicke, die Haltung.
Was ist im Hintergrund zu sehen?
Was kannst du über die damalige Zeit in den Fotos lesen?
Welche Accessoires lösen Gedanken und Gefühle in dir aus?
Wer sieht wohin?
Welche Menschen haben Blickkontakt miteinander?
Was spürst du?
Denk dich für einen Moment in die Schuhe dieser Menschen auf dem Foto

Die Herkunftsfamilie

Ein Blatt Papier und vorerst eine neutrale Farbe.
Beginne mit Dir (und deinen Geschwistern).
Füge ein, was Du weißt.
Behalte die Skizze. Du beginnst eine Schatzkarte zu lesen.
Bestimmt war da eine/r, die/der gelassen mit Gefühlen umgehen konnte. Da gab es eine/n,
die/der besonnen wusste, was zu tun ist. Eine/r war da, die/der den großen Überblick hatte,
eine/r der immer an das Gute glaubte, eine/r, die/der gewusst hat, was sie/er tut und kann,
eine/r die/der zielstrebig Ihre/seine Ideen verfolgt hat, eine/r die/der durch Herzenswärme
und Mitgefühl anderen beistehen konnte.

Geschenke

Nun nimm dein Genogramm zur Hand und einige Papierstreifen in zwei unterschiedlichen Farben.
Fühle dich ein in jede Person deiner Herkunftsfamilie und finde eine Eigenschaft dieser Person, die du für dich mitnehmen möchtest. Irgendeine gute Eigenschaft kannst du bei jeder Person finden. Wenn sich negative Gedanken und Eigenschaften vordrängen, gib sie der jeweiligen Person zurück, indem du diese Eigenschaft auf den Papierstreifen deiner Farbwahl schreibst und ihn der jeweiligen Person  auf dem Genogramm anheftest.
Die gute Eigenschaft schreibst du auf die andersfärbigen Streifen und sammelst sie gut zusammengefaltet in einer Schachtel, die du dir vorher zurechtgelegt hast.
Gehe alle Personen durch. Jede von ihnen übergibt dir somit ein Geschenk auf deinen Lebensweg. Die Vergangenheit ist gesehen, gewürdigt, versöhnt und kann vergangen bleiben.
Deine Schachtel verpacke hübsch, mach dir ein Geschenks Paket daraus und verstaue sie irgendwo an einem sicheren Platz. Was enthalten ist bleibt nun bei dir, was du daraus machst ist ganz allein deine Sache.
Geschenkt ist geschenkt.
Nimm die Zettelchen mit den negativen Gedanken und Eigenschaften und verbrenne sie, oder übergib sie einem Wasser.

Die Wahlfamilie

Stelle diene Wahlfamilie in Form von Symbolen auf. Wähle für jede Person ein Steinchen, oder Figur, Gegenstand aus und bringe sie ins richtig stimmige Verhältnis zueinander. Vertraue ruhig auf deine Intuition, du wirst spüren welche Abstände sich gut und richtig für dich anfühlen. Vielleicht wirst du kleine Überraschungen erleben .Trau dich :