DAS HAUS VON MORGEN – Kontaktabbruch | Entfremdung | Funkstille
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Kontaktabbruch | Entfremdung | Funkstille

Gedanken | Worte | Gespräche

Worum geht es? Was denken andere? Wie geht man damit um?
Wir hören uns um, lassen uns berühren, gehen in Resonanz, tauschen uns aus, führen Gespräche.
Wir forschen, regen an, machen aufmerksam, informieren.

Literaturempfehlungen!

Zwei Romane wollen wir Euch heute empfehlen.

Ostblockherz, von Didi DrobnaWenn die Tage länger werden, von Anne Stern

  • Kontaktabbrüche vollziehen sich manchmal unscheinbar, beginnen mit Entfremdung, gefolgt von Rückzug. Niemand hat bemerkt, vorerst, dass ein Abstand entstand.
  • Ab wann ist ein Abstand ein Kontaktabbruch?
  • Wer definiert ihn, bezeichnet ihn, benennt ihn mit dem Wort „Kontaktabbruch“?
  • Bedeutet die Situation für alle dasselbe?
  • Welche Dynamik ist durch den Kontaktabbruch verändert?
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Empfohlene Romane zum Thema

 

Sachbücher sind hilfreich. Doch es sind auch die Geschichten, die erfunden, autofiktionalen, autobiografischen, die uns Bericht geben von den Erlebnissen und Empfindungen anderer. Vor langer Zeit, vor kurzer Zeit, jetzt. Sie geben uns Zeugnis vom Erleben und dem Umgang mit Kontaktabbrüchen quer durch die Generationen.

Was war anders, was bleibt gültig? Wo finden wir uns wieder? In welcher Rolle?

Was berührt Dich?

Abschied von den ElternPeter Weiss

Alle immer wegen damalsPaula Irmschler

Die Wahrheiten meiner MutterVigdis Hjorth

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehenAnna Brüggemann

Junge, Du fehlst!

Junge, Du fehlst! – ein berührender Song, komponiert und getextet von Helga Weitzer

„Dieses Lied habe ich für meinen Sohn geschrieben, der vor 25 Jahren den Kontakt zu mir abgebrochen hat! Vielleicht hört er es einmal. wer, weiß … Ich freue mich jedenfalls, wenn mein Lied ein wenig Trost und Hoffnung allen Betroffenen gibt!“

Helga Weitzer

 

(K)eine

I

Ich habe
keine
Hoffnung.
Diese Hoffnung,
die sich bezieht.
Darauf,
dass es ein Anschließen gibt
an vergangenes
nach dem Abstand,
der Pause.
Der Abnabelung?
Diese Hoffnung, träge, stumm
und unendlich lange warten lassend.
Nervenalarm
und kein Ende in Sicht.

 

Zuversichtlich
bin ich.
Diese Zuversicht
die sich bezieht.
Auf das Leben.
Das Ganze.
Ich glaube.
An Überraschungen,
Wendungen,
Herausforderungen.
Ich habe
Zuversicht
annehmen zu können,
das Ganze,
das sich mir bietet.
Verwandeln zu können,
in Kraft,
in Gelassenheit,
Wohlwollen
und Liebe.
Die Zuversicht,
neugierig,
mutig,
wellenförmiges Wachsen,
ein Sickern,
ein Ausbreiten,
ein Kribbeln.
Ein Gefühl und eine Richtung.
Das hat mich der Abschied gelehrt,
das langsame Loslassen.
Verwandelt,
geworden.
Ein Sein-lassen, langsam zwar.
Alles ist ruhig.
So wie es ist.
Heute.
                               Gastbeitrag Gedicht von Irma Belic

 

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